Winkeldorf (Grafschaft Glatz, Schlesien)
Winkeldorf (Grafschaft Glatz, Schlesien)

Geschichte

Die Geschichte des Dorfes

 

Die ältesten historischen Quellen erwähnen Winkeldorf (Kąty Bystrzyckie) in einem Dokument aus dem Jahr 1346. Man vermutet, dass die Urfassung des Namens vom Wort „Winkler“ abstammt, was einen wandernden Krämer bedeutet, der seine Waren in Krambuden oder auf provisorischen, zerlegbaren Theken verkauft. Das Dorf war eines der ältesten im Glatzer Bergland und es gehörte zu den Gütern des damaligen kleinen Staates, der ungefähr die heutigen Gemeinden Seitenberg und Bad Landeck umfasste. Das Zentrum der Regierung befand sich im unweit liegenden Schloss Karpenstein, das vermutlich vom tschechischen König erbaut worden war. Der erste bekannte Lehnsherr war Thamo Glubos (oder Glaubos evtl. Głąbic). Wir wissen auch, dass das Dorf zum Landecker Landgerichtskreis gehörte und die sich hier befindende Kirche eine Pfarrkirche (erwähnt in den Jahren 1340-1404) war. Die richterlichen Landecker Güter (1417 zum ersten Mal erwähnt, zusammen mit dem Namen des Richters Mathes, dem Inhaber des hiesigen Richterstuhls) haben ihren Status am längsten in dieser Gegend erhalten und zwar bis in die 20er Jahre des 20. Jh.

 

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© Joachim Straube